Presenchen lebt! Davon überzeugt, lässt Elli Noack die Grabsteine ihres vom Tagebau geschluckten märkischen Dorfes heimlich in den Garten des neuen Heimatortes bringen.
Um die Geschichte vor dem Vergessen zu retten, verteidigt sie ihren Friedhof mit liebenswürdigem Starrsinn gegen die kleingeistigen Behörden, organisiert geheime Treffen der Alt-Presenchener und unterstützt den Widerstand gegen den Tagebau.
Als die "Wende" kommt, sehen sich die Dorfbewohner vor neue Herausforderungen gestellt. Und wieder ist es die eigene Geschichte, die sie einholt, sei es durch den Juden Buchstein oder die Rückkehr der republikflüchtigen Tochter Elli Noacks. Doch die erhoffte Gerechtkeit bleibt aus und es entsteht eine neue Art der Heimatlosigkeit, die nun auch die Jungen betrifft.
In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung.
Eintritt kostenfrei.