Eichen und Ahorne, Buchen sowie 1000-jährige Linden und Eiben – ihre Bedeutung scheint so umfangreich und vielschichtig wie die Anzahl ihrer Jahresringe. Als Naturdenkmäler prägen sie Landschaften, als Rohstoff werden sie streng nach ökonomischem Kalkül ausgebeutet. In dem Buch “Mein Freund der Baum“ spannt Dietrich Papsch den Bogen von der Kulturgeschichte des Waldes bis hin zur mythologischen Bedeutung von Bäumen für uns Menschen seit Jahrtausenden.
In dem Buch des Tharandter Verlages „blaetterhaus“ sind erstmals die künstlerisch anspruchsvollen naturalistischen Baumporträts des Künstlers zusammengestellt. Alle für das Buch verwendeten Bilder und noch einige mehr von teilweise intensiver Farbigkeit sind im Original zu sehen.
Dietrich Papsch, Jahrgang 1938, stammt aus Schmalkalden in Thüringen und lebt im Altenberger Ortsteil Schellerhau im Osterzgebirge. Seit den Wendejahren engagiert er sich aktiv in der Umweltbewegung. Bereits länger dokumentiert und porträtiert er Bäume seiner Region und ihre wechselhafte, oft vom Menschen traumatisch beeinflusste Geschichte.
Außerdem setzt er sich überdies für soziale Gerechtigkeit, die Be-steuerung von Devisen und gegen die Privatisierung von Grund-bedürfnissen, wie etwa Wasser, Gesundheit und öffentlicher Verkehr ein. Der Autor ist u. a. Vor-sitzender des Energie-Tisch Alten-berg e. V., Mitglied von Attac, der Grünen Liga Osterzgebirge e. V. und des Landschaftspflege-verbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e. V.
Von ihm bisher erschienen sind: „Sonnensucher am Kahleberg“ (2005), „Im Dschungel der Globalisierung“, (2007) und „Wir sägen an unserem Ast“ (2009).
Eintritt 5 Euro